Zumikon

Zauberhafter Abschluss des Tenniscamps


Das diesjährige Zumiker Tenniscamp war einmal mehr ein voller Erfolg: Zum Abschluss feierten die hundert Kinder mit ihren Trainern, Eltern und Freunden auf und neben den Courts.

Zuvor hatten die Mädchen und Buben in 18 Gruppen jeweils vormittags oder am Nachmittag drei Stunden lang trainiert. Der Aufschlag wurde geübt, es ging um Schnelligkeit und Kondition, um Geschick und Ballgefühl. Beim jährlichen Tenniscamp stehen aber nicht nur Punkte im Mittelpunkt, es geht um Spass am Sport und an der Bewegung. So durften die Kleinen auch mal Golf mit Schläger und Ball spielen oder sich malerisch austoben. Dieses Jahr konnte sogar ein Jubiläum gefeiert werden: Seit 25 Jahren schon ist die letzte Woche der Sommerferien dem Camp vorbehalten. Los ging es im Jahr 1991 mit gerade mal 20 Schülern, in diesem Jahr musste erstmals eine Warteliste geführt werden, weil nicht mehr als hundert Kinder betreut werden können.

Höhepunkt des Abschlussabends war nicht nur die Preisverleihung – wirklich jedes Kind bekam ein Geschenk. Im Mittelpunkt standen auch die Überraschungsgäste. Die ganze Woche über hatten die Mädchen und Jungen gerätselt, wer denn wohl kommen würde. Es waren Sara Paunovic und Toni Bauhofer – zwei ganz unterschiedliche Besucher. Sara Paunovic ist eines der grössten Schweizer Tennistalente. Die 14-Jährige ist in ihrer Altersklasse auf Platz 3 der nationalen Wertung, europaweit wird sie auf Rang 75 geführt. Im Spiel gegen Etele Ungvari aus Zumikon zeigte sie eindrücklich, dass nicht Kraft alleine fürs Tennis gefordert ist. Besonders spannend für die Kinder war, dass Sara Paunovic selber mit gerade mal vier Jahren ebenfalls am Zumiker Tenniscamp teilgenommen hat. Gerne beantwortete sie nach ihrem Spiel Fragen und liess sich auch geduldig immer wieder für Selfies ablichten. Im Anschluss kam die grosse Stunde des Toni Bauhofer. Bekannt wurde er vor allem durch die Sendung «Die grössten Schweizer Talente». Auf dem Court hatte er es noch etwas schwer, die Zuschauer mit seinen Jonglage-Künsten und Witzen in den Bann zu ziehen. Später allerdings als Zauberer erntete er immer wieder grossen Applaus und Erstaunen. Bis spät in den Abend ging er von Tisch zu Tisch und sorgte für magische Überraschungen.

Kulinarisch wurden die Kinder und Eltern wieder bestens versorgt. Unter der Leitung von Iris und Renato Ganino glühte die Grillkohle und die Burger, Steaks und Würstchen schmeckten allen. Die jungen Tenniscracks nutzten lieber unermüdlich die Möglichkeit, ihr neues Können auf dem Platz zu demonstrieren. Erst spät wurden die letzten Bälle eingesammelt. (bms)

 

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