Zumikon

Abschied und Anfang

Die reformierte Gemeinde bedankte sich bei Sozialdiakonin Martha Wellauer und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die die Kirche lebendig machen.

Mit «mindestens einem weinenden Auge» – so Pfarrerin Adelheid Jewanski – wurde vergangenen Sonntag Diakonin Martha Wellauer von ihrer Gemeinde verabschiedet. Fünf Jahre lang hatte sie sich um die Anliegen der Zumiker Senioren und Seniorinnen gekümmert, hatte immer ein offenes Ohr und viele gute Ideen Im Mittelpunkt des sehr gut besuchten Gottesdienstes hatte Adelheid Jewanski die Geschichte von «Martha und Maria» gestellt. In ihr geht es um die fleissige Martha auf der einen Seite und die ruhende Maria auf der anderen Seite. So käme irgendwann für jeden einmal der Moment, auch Ruhe einkehren zu lassen. «Das Leben müssen wir uns nicht verdienen. Das schenkt uns Gott», unterstrich die Pfarrerin. Nach dem Gottesdienst wurde bis in den späten Nachmittag im Kirchgemeindezentrum Abschied gefeiert und auch Dankeschön gesagt: An dem Anlass wurden auch die vielen ehrenamtlichen Helfer verdankt, ohne die Kirche nicht funktionieren würde. Doch am Sonntag hatten sie absolutes Küchenverbot. Stattdessen verteilten die Mitglieder der Kirchenpflege eine herzhafte Suppe und schenkten Wein aus. Kulinarisch ging es fast nahtlos mit einem prächtigen Kuchenbuffet und Kaffee weiter. Musikalisch wurde der Tag zunächst von einem Ad-hoc-Chor der Kirchenpflege, später von Lev Vernik am Flügel begleitet. Und wer wissen wollte, was Martha Wellauer alles geleistet hat, staunte über die zahlreichen Fotos, die über die Leinwand flimmerten. Sie zeigten die vielen Anlässe, die Seniorenreisen, die Musik-Abend, die Koch-Events oder auch die Ausflüge. Doch der Tag war neben Abschied auch Anfang: So begrüsste die Gemeinde Michelle Vaude, die am Montag ihre Stelle als neue Diakonin aufnehmen wird. Und für Martha Wellauer geht es nun auf viele schöne Wanderungen an der Seite ihres Mannes Christoph. (bms)

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