Zumikon

Triangel öffnet wieder

Zurück zu den Wurzeln: Zumikon bekommt den weitherum ­bekannten «Triangel» zurück. Nach dem Aus des ungarisch-österreichischen Restaurant Heimat 3 kommt ein Restaurant mit Wohlfühlatmosphäre.

Seit gestern ist es amtlich: Am Abend unterschrieben ­Sandra Tobler-Wismer und ihr Mann Andy Tobler den Pachtvertrag für den «Triangel». Frühestens nach Ostern möchte das Ehepaar das Restaurant unter seinem altbekannten Namen an der Ebmatingerstrasse 3 eröffnen. Das heisst, dass es für das Gastro-Paar keine beschaulichen Feiertage geben wird. «Wir haben nun wirklich viel zu tun», bestätigt die neue Pächterin. Die Räume werden frisch gestrichen und erhalten ein neues, modernes Gesicht. «Wir möchten ein Restaurant der Mittelklasse führen, in dem man sich wirklich behaglich fühlt», führt Sandra Tobler-Wismer aus. Ganz bewusst wird der ursprüngliche Name «Triangel» wieder geführt. Zunächst Paul Zbinden, dann Toni Albino hatten für das ­Lokal einen hervorragenden Ruf erarbeitet, der weit über Zumikon zu vernehmen war. Zu dieser Reputation möchten Sandra Tobler-Wismer und ihr Mann zurück. Mit Wohlfühl­atmosphäre und einer guten Speisekarte wollen sie bestechen. «Wir möchten ganz klar keine Beiz sein, sind aber für ein gutes Glas Wein am Abend dennoch die richtige Adresse», erklärt die 43-Jährige.

In der Gastronomie zuhause

Dass sie irgendwann ihr eigenes Restaurant eröffnen würde, war fast zwangsläufig. Sie ist in der ­Gastronomie aufgewachsen. Ihr ­Vater Rolf Wismer führte 25 Jahre das renommierte Hotel-Restaurant Sonnenberg in Zürch. Sandra Tobler-Wismer besuchte die Hotelfachschule in Lausanne, arbeitete schliesslich in unterschiedlichen Häusern, zuletzt im Restaurant «Du Théâtre» im Seefeld. Ihr Mann Andy ist ebenfalls in der Gastronomie zuhause. Seine Kochausbildung machte er im «Chez Max» in Zollikon. Anschliessend hat er an die Front gewechselt, unter anderem war er als Restaurantleiter im Volkshaus tätig. Nun zieht es das Ehepaar, das am Rande von Zumikon in Küsnacht-Itschnach lebt, auch kulinarisch an die Goldküste.

Damit endet die kurze Episode der «Heimat 3». Nach nur 18 Monaten musste Attila Basa Insolvenz anmelden. Dabei konnte er mit seiner Trilogie aus ungarischer, österreichischer und Schweizer Küche   die Gäste überzeugen. Gute Voten auf den Bewertungsportalen belegen dies. Allein: Es kamen nicht genug Gäste.

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